Neue RKI-Files belegen: Politiker und Medien haben wider besseres Wissen von der «Pandemie der Ungeimpften» gesprochen 24.07.2024
Im Winter 2021 verwendete der damalige deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn diese Formulierung auf fast jeder Pressekonferenz. Dabei stellte das Robert-Koch-Institut schon früh fest, dass der Ausdruck falsch ist. Max Sprick
Es gab Zeiten, da wurden Menschen, die sich nicht gegen das Coronavirus hatten impfen lassen, als weniger intelligent wahrgenommen. Vorurteile gegen diese Menschen waren laut einer dänischen Studie verbreiteter als Vorurteile gegenüber Migranten. Die Impfdebatte ist während der Corona-Pandemie gerade in Deutschland polarisiert geführt worden, auch weil es ebenso Debatten über eine mögliche Impfpflicht gab. Der damalige deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn trug zur Polarisierung bei.
Protokoll: Und unter dem Punkt «Wissenschaftskommunikation» steht: «In den Medien wird von einer Pandemie der Ungeimpften gesprochen. Aus fachlicher Sicht nicht korrekt, Gesamtbevölkerung trägt bei. Soll das in Kommunikation aufgegriffen werden?»
Der «Spiegel» zum Beispiel schrieb: «Die Minderheit der freiwillig Ungeimpften nimmt die Mehrheit der Geimpften in Haftung, ja als Geisel.» Frank Ulrich Montgomery, damals Chef des Weltärztebundes, sprach von einer «Tyrannei der Ungeimpften». Karl Lauterbach wollte Mitte November schliesslich Ungeimpften nur noch den Zugang zu ihrem Arbeitsplatz, Lebensmittelgeschäften und Apotheken gewähren.
Multipolar: Mehr als tausend Passagen geschwärzt: Multipolar veröffentlicht freigeklagte RKI-Protokolle im Original 20. März 2024
Die von unserem Magazin freigeklagten Protokolle des Krisenstabs des Robert Koch-Instituts (RKI) werden nun für alle zugänglich gemacht. Die mehr als 200 Dokumente sind in erheblichem Umfang durch das RKI geschwärzt. Gegen die Schwärzungen klagen wir aktuell. Wir laden alle interessierten Journalisten zur Mitrecherche ein.Die Protokolle umfassen den Zeitraum von Januar 2020 bis April 2021, da unser Antrag nach dem Informationsfreiheitsgesetz, auf dem die spätere Klage beruhte, im Mai 2021 gestellt wurde. .... Nach Nichtbeantwortung und Klageerhebung folgte ein langes Tauziehen unserer Rechtsanwälte der Kanzlei Partsch und Partner mit den Anwälten des RKI der Kanzlei Raue. Nach dem Austausch zahlreicher Schriftsätze beider Seiten mit dem Verwaltungsgericht Berlin ermahnte dieses im Februar 2023 die gegnerische Seite, mit der Bearbeitung zu einem Ende zu kommen und kündigte an, „der Klage wegen der bislang nicht erfolgten passagengenauen Darlegung von Ausschlussgründen voraussichtlich umfassend“ stattzugeben.
Unsere Redaktion hatte ursprünglich geplant, mit der Veröffentlichung der Protokolle abzuwarten, bis ein Urteil des Gerichtes vorliegt. Nachdem Anfang dieses Jahres jedoch der Gerichtstermin bekannt gegeben wurde, entschieden wir, die Publikation vorzuziehen. Wir hoffen, das Gericht entscheidet im Sinne größtmöglicher Transparenz, so dass bestenfalls im Mai die weniger bis gar nicht mehr geschwärzten Protokolle vorliegen – was als wesentlicher Schritt zur weiteren, überfälligen, Aufarbeitung der Coronakrise zu werten wäre.
https://multipolar-magazin.de/artikel/rki-protokolle-2
„Es soll hochskaliert werden“ , 18. März 2024 PAUL SCHREYER
Multipolar hat die bislang geheim gehaltenen Protokolle des Corona-Krisenstabs des Robert Koch-Instituts (RKI) freigeklagt. Daraus wird klar: Die im März 2020 verkündete Verschärfung der Risikobewertung von „mäßig“ auf „hoch“ – Grundlage sämtlicher Lockdown-Maßnahmen und Gerichtsurteile dazu – gründete, anders als bislang behauptet, nicht auf einer fachlichen Einschätzung des RKI, sondern auf der politischen Anweisung eines externen Akteurs – dessen Name in den Protokollen geschwärzt ist. (Update 27.3.: Das RKI erklärte mittlerweile, hinter der Schwärzung verberge sich der Name eines Mitarbeiters.)
„Es soll hochskaliert werden“ , 18. März 2024 PAUL SCHREYER
Multipolar hat die bislang geheim gehaltenen Protokolle des Corona-Krisenstabs des Robert Koch-Instituts (RKI) freigeklagt. Daraus wird klar: Die im März 2020 verkündete Verschärfung der Risikobewertung von „mäßig“ auf „hoch“ – Grundlage sämtlicher Lockdown-Maßnahmen und Gerichtsurteile dazu – gründete, anders als bislang behauptet, nicht auf einer fachlichen Einschätzung des RKI, sondern auf der politischen Anweisung eines externen Akteurs – dessen Name in den Protokollen geschwärzt ist. (Update 27.3.: Das RKI erklärte mittlerweile, hinter der Schwärzung verberge sich der Name eines Mitarbeiters.)
https://multipolar-magazin.de/artikel/rki-protokolle-1
RKI-Skandal: Wann werden die wahren Hintermänner entlarvt❓AUF1 EXKLUSIV REPORTAGE
Politik im Fokus 30.03.2024
Karl Lauterbach und ... über Corona in Deutschland und China | maischberger
11.05.2022
RKI-Skandal: Wann werden die wahren Hintermänner entlarvt❓AUF1 EXKLUSIV REPORTAGE
Politik im Fokus 30.03.2024
Tagesschau: Das RKI ist weisungsgebunden.
Karl Lauterbach und ... über Corona in Deutschland und China | maischberger
11.05.2022
Lauterbach ist viermal geimpft, hatte nie Corona.
Eine Untergruppe in der Bevölkerung wird Corona nie bekommen. Es gibt genetisch-immonologische Unterschiede.
60% hatten in den USA schon Corona.
Eine Schätzung über Deutschland wäre unseriös. Deutlich mehr als 25 Millionen. Die Dunkelziffer ist nicht eroierbar, weil viele Leute keinen PCR-Test gemacht haben sondern nur einen Schnelltest und dieser gilt nicht in der Statistik.
WHO: Zahlen über die Übersterblichkeit zeigen, dass "Hinterländer" wie Spanien, England, Schweden und Dänemark wesentlich weniger strikte Maßnahmen hatten und trotzdem weniger Übersterblichkeit.
Europäisches Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) hat gezählt, wie viele Tote pro 100 000 Einwohner. Da sieht das anders aus.
Europäisches Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) hat gezählt, wie viele Tote pro 100 000 Einwohner. Da sieht das anders aus.
Eine vom Bundestag und von der Regierung eingesetzte Kommission (ein Mitglied, Herr Streek) wird bis Ende Juni untersuchen:
Der Bundestag hat sehr viele Rechte an die Bundesregierung abgetreten. War das rechtlich korrekt?
Sind Masken in Schulen sinnvoll?
-- Die Kommission meldet, dass sie dies nicht schaffen wird. Das heißt, wir wissen bis zum Herbst nicht, ob all die Maßnahmen wirksam waren.
Viele Studien sind erschienen.
Peter Ganea (Shanghai): Chinesische Regierung bleibt bei Einsperren und Null-Covid.
Lauterbach über China: Null-Covid in China ist eigentlich gescheitert, weil ich das Problem nur nach vorne schiebe. Irgendwann kommt eine Variante, die sich so schnell verbreitet, dass ich mit Lock-Down kaum etwas erreichen kann. ... Das ist ein Rennen, das nicht gewonnen werden kann. Die Strategie ist ein Fehler gewesen und das wird zu keinem guten Ende führen. Auf der anderen Seite muss man auch einräumen, bei der geringen Impfquote und den schlechten Impfstoffen, die verwendet worden sind, würden wir in China jetzt eine katastrophale Entwickelung sehen müssen, wenn man plötzlich öffnen würde.
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