WHO: Doch wohl keine mysteriöse „Krankheit X“ im Kongo Montag, 30. Dezember 2024
Genf/Kinshasa – Die wochenlang als „Krankheit X“ bezeichnete Krankheitswelle in einer abgelegenen Region der Demokratischen Republik Kongo dürfte vollständig auf schon bekannte Erreger zurückzuführen sein. In 430 Laborproben von kranken Menschen seien Malaria, Grippe, Rhinoviren, Coronaviren und andere Viren gefunden worden, erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO).
In der Region Panzi in der südwestlichen Provinz Kwango waren seit Ende Oktober Hunderte Menschen erkrankt. Einen Monat später schlugen die örtlichen Behörden Alarm. Die Erkrankten litten an grippeähnlichen Symptomen, darunter Fieber, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Atembeschwerden. Die WHO sprach von 48 Toten, die örtlichen Behörden gingen zuletzt von mehr als 130 Toten aus.
Unter den Erkrankten waren auch besonders viele Kinder unter fünf Jahren. Etwa 40 Prozent der Menschen in der Region sollen unterernährt sein, bei den Kindern wird der Anteil sogar auf 60 Prozent geschätzt. Laut WHO nahm die akute Unterernährung in den vergangenen Monaten sogar noch zu. Wer nicht ausreichend ernährt ist und dem dadurch Nährstoffe fehlen, hat ein viel höheres Risiko, durch verschiedene Erreger schwer zu erkranken.
Zunächst war es für die kongolesischen Gesundheitsbehörden schwierig, gute Proben aus der entlegenen Region zu bekommen. Nach Angaben der afrikanischen Gesundheitsbehörde CDC Africa dauerte es drei Tage, um von der Hauptstadt Kinshasa in das Gebiet zu gelangen, auch weil die Straßen dorthin in einem sehr schlechten Zustand sind. Zahlreiche Proben aus Panzi hätten zunächst auch nicht verwendet werden können.
Nun aber lägen zahlreiche Informationen vor, erklärte die WHO. Deswegen kommt sie zu dem vorläufigen Fazit: „Insgesamt deuten die Ergebnisse darauf hin, dass eine Kombination aus häufigen und saisonalen viralen Atemwegsinfektionen und Falciparum-Malaria in Verbindung mit akuter Unterernährung zu einem Anstieg schwerer Infektionen und Todesfälle führte, von denen Kinder unter fünf Jahren unverhältnismäßig stark betroffen waren.“ Weitere Labortests würden aber durchgeführt.
Derzeit werde daran gearbeitet, die Gesundheitsversorgung in der Region sicherzustellen, hieß es weiter. „Multidisziplinäre Krisenreaktionsteams“ seien entsandt worden, um den Vorfall zu untersuchen und die Maßnahmen vor Ort zu verstärken. Der ganze Vorgang verdeutlicht laut WHO, wie sehr bestimmte Bevölkerungsgruppen durch weit verbreitete Infektionskrankheiten belastet sind. Besonders die Unterernährung müsse bekämpft werden.
Auch der deutsche Infektiologe Torsten Feldt hatte erklärt, dass die Gesundheitssysteme in solchen entlegenen Regionen generell gestärkt werden müssten – „nicht nur der Schutz vor Ausbrüchen, die uns betreffen können“.
Es gebe eine Reihe von effektiven Präventionsmaßnahmen, die vor allem Kinder schützen können, meinte Feldt, der auch Zweiter Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit ist. Dazu gehörten zum Beispiel mit Insektiziden imprägnierte Bettnetze gegen Stechmücken. © dpa/aerzteblatt.de
Bolivien: Präsident Arce empfiehlt den Einsatz traditioneller indigener Medizin
3 Jan. 2021
Traditionelle indigene Medizin bewährt sich in Bolivien bei der Stärkung des Immunsystems und dem Schutz vor COVID-19. Präsident Arce lässt die erfolgreichen Praktiken in den Katalog des Gesundheitsministeriums aufnehmen und empfiehlt sie der gesamten Bevölkerung.
Präsident Luis Arce betonte am 31. Dezember auf einer Pressekonferenz den Nutzen des medizinischen Wissens der indigenen Bevölkerung. In Kombination mit der schulmedizinischen Praxis und dem Einsatz des russischen Impfstoffes Sputnik V könne damit ein wirksamer Schutz gegen COVID-19 geschaffen werden.
In seiner Rede hob Arce hervor, dass Berichte aus zahlreichen ländlichen Regionen Boliviens vorliegen, in denen aktiv indigene medizinische Methoden angewendet werden. Diese Regionen verzeichneten keinen großen Ausbruch der Lungenkrankheit COVID-19, wie beispielsweise die Städte La Paz und Santa Cruz.
"Wir haben in der Praxis gesehen, dass soziale Organisationen insbesondere in den ländlichen Gegenden traditionelle Medizin eingesetzt haben – mit großen Erfolgen. Das ist ein Fakt, den Bolivianer nicht ignorieren können. Daher haben wir das Gesundheitsministerium aufgefordert, die Methoden in ihr Protokoll aufzunehmen. Sie sollen exakt erfassen, welche der traditionellen Methoden genau Erfolge zeigen, damit alle Bolivianer – im Osten, Westen, Norden und Süden des Landes – die Methoden einsetzen können, deren Wirkung in der Krankheitsprävention erwiesen sind und die daher nützlich sind zum Schutz der gesamten Bevölkerung."
Bolivien zählt bei einer Bevölkerung von etwa elf Millionen Menschen aktuell circa 160.000 positive Corona-Befunde. 9.165 Todesfälle werden im Zusammenhang mit dem Coronavirus aufgelistet (Zahlen der Johns Hopkins University, Stand 1. Januar 2021). Somit wurden etwa 1,45 Prozent der Bevölkerung positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Die Quote in Boliviens Nachbarländern liegt mehr als doppelt so hoch: Argentinien (3,63 Prozent), Brasilien (3,62 Prozent), Chile (3,47 Prozent) und Peru (3,25 Prozent).
Venezuela unterzeichnet Abkommen mit Russland über den Kauf von Sputnik V
30 Dez. 2020 13:34 Uhr
Venezuela hat ein Abkommen mit Russland über den Kauf von zehn Millionen Dosen des Impfstoffes Sputnik V unterzeichnet. Der venezolanische Präsident erklärte, die erste Impfkampagne werde im ersten Quartal kommenden Jahres abgeschlossen. Die Impfungen sind kostenlos.
Maduro schrieb auf Twitter:
"Ich danke Präsident Putin für diesen wichtigen Schritt für den Start von Massenimpfungen in Venezuela."
Venezuela war das erste Land der westlichen Hemisphäre, das nach der Registrierung des in Russland entwickelten Impfstoffs an Versuchen mit dem Vakzin teilgenommen hat. Maduro stellte fest, die dritte Phase der Tests sei erfolgreich verlaufen. Er gab an, dass im Land keine Nebenwirkungen des Impfstoffs beobachtet worden seien.
Die venezolanische Vizepräsidentin Delcy Rodríguez, die ebenfalls an der Unterzeichnung der Vereinbarung beteiligt war, bezeichnete den Impfstoff als sehr sicher und versprach, so bald wie möglich mit der Impfkampagne zu starten. Vor dem Hintergrund der US-Sanktionen gegen Venezuela schrieb sie auf Twitter, dass keine "kriminelle Blockade" das heilige Recht des venezolanischen Volkes auf Zugang zu dem Impfstoff untergraben könne.
https://de.rt.com/amerika/111210-venezuela-unterzeichnet-abkommen-mit-russland-sputnik-v/
Natürliche und rezeptfreie Mittel bei Covid-19
Wenn Infekte grassieren, dann ist es besonders wichtig, ein Mittel zur Hand zu haben, das einerseits die Anfälligkeit für Infekte reduziert und andererseits auch für jeden frei zugänglich ist. Ein US-amerikanischer Arzt – Dr. Leon Margolin – stellte aus sieben rezeptfreien und natürlichen Mitteln eine Nahrungsergänzung zusammen, die sich in seiner 20-wöchigen Studie in der Prävention von Covid-19 bewährte und auch in die Therapie von Covid-19 integriert werden könnte.
Gerade in den ersten Tagen einer Covid-Erkrankung (oder eines anderen Atemwegsinfekts) – so der Arzt – kann es äusserst hilfreich sein, Mittel zu kennen, die dafür sorgen, dass sich der Infekt nicht verschlimmert, sondern mild verläuft und man erst gar nicht auf Hilfe in einer Klinik angewiesen ist. Auf diese Weise kann auch die Viruslast verringert und der Zeitraum, in dem man ansteckend ist, verkürzt werden. Im Juli 2021 erschien Dr. Margolins Dokumentation im Journal of Evidence-Based Integrative Medicine ( 1 ).
Vorab sei darauf hingewiesen, dass es sich nicht um eine verblindete Studie handelte, sondern lediglich um eine Art Anwendungsbeobachtung. Sollten Sie die nachfolgend vorgestellten Mittel selbst nehmen wollen, besprechen Sie dies mit Ihrem Arzt, besonders dann, wenn Sie an Vorerkrankungen leiden.
Core Supplement: Die sieben natürlichen Zutaten
Dr. Leon Margolin leitet an zwei Standorten (Columbus und Cleveland, Ohio) eine Schmerzklinik (das Comprehensive Pain Management Institute ) und behandelte dort auch während der ersten Welle der Pandemie (März bis Juli 2020) etwa 600 Schmerzpatienten. Die Praxis blieb also auch während des Lockdowns durchgehend geöffnet.
Da es zu diesem Zeitpunkt weder wirksame Medikamente noch ausreichend Schutzkleidung für Ärzte und Pflegekräfte gab, suchte Dr. Margolin nach einer Möglichkeit, seine Mitarbeiter und Patienten vor einer Infektion zu schützen.
Zusätzlich zu den offiziell empfohlenen Massnahmen (Mund-Nasen-Schutz, Desinfektion etc.) stellte Dr. Margolin verschiedene rezeptfrei erhältliche Mittel zusammen und nannte die Kombination Core Supplement. Das Core Supplement besteht aus den folgenden Mitteln:
Zink
Zink-Ionophore in Form von Quercetin und Chinarindenextrakt
Vitamin C
Vitamin D3
Vitamin E
L-Lysin (eine Aminosäure)
Evtl. weitere ergänzende Mittel wie der Extrakt aus dem sichelblättrigen Hasenohrwurzelextrakt und Kupfer
Die Wirkungen der einzelnen Mittel
Zu jedem dieser Mittel liegen bereits umfangreiche wissenschaftliche Studien vor, die auf antivirale, entzündungshemmende oder auch immunmodulierende Eigenschaften hinweisen, so dass sie schon länger als geeignet zur Prävention und Therapie (insbesondere im Frühstadium) von Virusinfekten gelten.
Zink
Zink ist an zahlreichen Funktionen des Immunsystems beteiligt. Es aktiviert beispielsweise Killerzellen und Neutrophile (die häufigsten Abwehrzellen, die Viren und Bakterien bekämpfen), schützt die Lungenschleimhaut, wirkt entzündungshemmend und hindert Viren daran, in die Zellen einzudringen.
Viele weitere positive Wirkungen und Eigenschaften von Zink auf das Immunsystem erklären wir in unserem Artikel Zink – Wichtig in der Covid-19-Prävention, wo Sie ausserdem lesen, dass Covid-19-Patienten häufiger an einem Zinkmangel leiden als Gesunde und dass auch an Covid-19 Verstorbene einen niedrigeren Zinkspiegel aufwiesen als jene, die die Erkrankung überlebt haben.
Zink muss vorsichtig dosiert werden!
Die vielen positiven Auswirkungen von Zink auf das Immunsystem sollten nun nicht dazu führen, dass man nun grösstmögliche Zinkmengen zu sich nimmt. Denn Zink kann – wie jeder Stoff – in übermässigen Mengen giftig sein.
Und auch in noch nicht giftigen, aber hohen Mengen kann es bereits ungünstige Nebenwirkungen haben, z. B. die Aufnahme anderer Spurenelemente hemmen, etwa Kupfer, so dass ein Überschuss an Zink zu einem Kupfermangel führen kann.
Allerdings sind dazu mindestens 100 bis 150 mg Zink pro Tag und über einen längeren Zeitraum nötig ( 6 ). Bei Dr. Margolins Einnahmeprotokoll nimmt man zwar maximal 200 mg, aber nur über wenige Tage hinweg und auch nur, wenn bereits erste Symptome vorhanden sind. Zur Prävention nimmt man nur 25 mg Zink täglich.
Bei der Zinkeinnahme zwei Dinge beachten!
In Sachen Zink sind zwei Dinge wichtig: Erstens sollte die richtige Menge eingenommen werden (nicht zu viel, nicht zu wenig). Zweitens sollte dafür gesorgt werden, dass man in den Zellen einen möglichst optimalen, also wirksamen Zinklevel erreicht, während der Zinkspiegel im Serum normal bleiben sollte. Das ist auch der Grund dafür, warum das Core Supplement sog. Zink-Ionophore enthält.
Zink-Ionophore
Ionophore sind Moleküle, die eine Membran für Ionen durchlässiger machen. Im Core Supplement wird die Zellmembran für Zinkionen durchlässig, so dass die Zelle besser mit Zink versorgt und auf diese Weise auch besser vor Viren geschützt ist. Zink hemmt im Zellinneren die Vervielfältigung von RNA-Viren, einschliesslich Polio-, Grippe- und Coronaviren.
Mit Hilfe von Zink-Ionophoren kann man also einen wirksamen Zinklevel im Zellinneren erreichen, ohne toxische Auswirkungen des Zinks aufgrund erhöhter Zinkserumspiegel befürchten zu müssen. Die für das Core Supplement ausgewählten Ionophore sind einerseits das Chinin aus Chinarindenextrakt und andereseits das Quercetin. Beide Pflanzenstoffe sind jedoch nicht nur als Ionophore vorteilhaft für die Gesundheit. Sie verfügen noch über weitere Eigenschaften, die zur Prävention und Linderung von Virusinfekten beitragen, worauf wir nachfolgend eingehen.
Chinarindenextrakt als Zink-Ionophor
Chinin ist ein Pflanzenstoff aus der Gruppe der Alkaloide und wird aus der Rinde des in Südamerika heimischen Chinarindenbaums ( Cinchona calisaya ) gewonnen. Chinin wurde schon früher bei Erkältungen mit Fieber verordnet. Dr. Margolin setzte in seiner Studie den *Chinarindenextrakt Quina™ von NutraMedix ein. Doch schreibt er auch, dass es keinen Grund gibt, dass andere Extrakte nicht ähnlich gut wirken könnten.
Neben seinen Eigenschaften als Zink-Ionophor wirkt Chinin auch entzündungshemmend, da es entzündungsfördernde Botenstoffe (z. B. TNF-α) blockiert. Zudem zeigt der Pflanzenstoff hochinteressante konkret antivirale Eigenschaften, die u. a. an den Universitäten Tübingen und Erlangen-Nürnberg untersucht wurden.
Im April 2021 erschien dazu im Fachjournal Viruses eine Studie, in der die Forscher der beiden Universitäten Chinin als Therapieoption für COVID-19 untersuchten. Chininhaltige Mittel sind schon lange auf dem Arzneimittelmarkt und werden in Form von Hydroxychloroquin und Chloroquin bei Malaria eingesetzt. Bei diesen beiden handelt es sich um Mittel, die auf synthetischem Wege aus Chinin hergestellt werden. Zu Beginn der Corona-Pandemie hatte man sie auch bei Covid-19 getestet, da sich zuvor in In-vitro-Studien mit Zellen vielversprechende Wirkungen gegen SARS-CoV-2 gezeigt hatten, was sich dann aber in klinischen Studien direkt am Patienten nicht bestätigt hatte.
Wie sieht es nun aber mit reinem Chinin aus? Reines Chinin wirkte in Zellstudien ebenfalls antiviral und zwar ähnlich gut wie Hydroxychloroquin. Dennoch unterscheidet es sich deutlich von Hydroxychloroquin oder Chloroquin, was sich z. B. darin zeigt, dass reines Chinin bei Malaria nicht so wirksam ist wie die beiden anderen Mittel. Gleichzeitig ist es aber auch nicht so toxisch, so dass weniger Nebenwirkungen zu erwarten sind – und mit Chinin können schneller höhere Plasmaspiegel erreicht werden, so die Tübinger Forscher. Genau diese Unterschiede aber könnten für den Einsatz in der Covid-Therapie entscheidend sein.
Die Forscher schlugen daher vor, dass „Chinin eine breit anwendbare und günstige Therapieoption darstellen könnte, um bei Menschen mit einer milden Covid-19-Symptomatik schwere Krankheitsverläufe zu verhindern“ ( 2 , 3 ).
Quercetin als Zink-Ionophor
Quercetin ist ein Pflanzenstoff aus der Gruppe der Polyphenole. Auch Quercetin ist ein guter Zink-Ionophor und hilft im Kampf gegen Viren einerseits indirekt, indem es die antivirale Zinkwirkung verstärkt. Zusätzlich hemmt es auch direkt den Eintritt der Viren in die Zellen. In einer Computermodellstudie der University of Tennessee schaute man, welche Stoffe am besten verhindern können, dass sich die Spikes von SARS-CoV-2 an Zellen anheften. Von 20 untersuchten Stoffen belegte Quercetin den fünften Platz.
Darüber hinaus verfügt Quercetin über entzündungshemmende Eigenschaften, was gerade bei Covid-19 wichtig ist, da es dabei zu überschiessenden Immunreaktionen kommen kann – man spricht vom sog. Zytokinsturm – der zu schweren Verläufen führt. Zusätzlich kann Quercetin auf gleich mehreren Wegen das Immunsystem positiv beeinflussen und wirkt sich ausserdem auch auf jene Vorerkrankungen günstig aus, die zu einem erhöhten Covid-19-Risiko führen (Herz-Kreislauf, Bluthochdruck, Diabetes etc.).
Wir haben schon in unserem Artikel über mögliche Massnahmen zum Schutz vor Röntgen- und CT-Strahlung Quercetin vorgestellt, denn auch zu diesem Zweck kann der Pflanzenstoff eingesetzt werden.
Vitamin C
Vitamin C ist wohl das bekannteste Vitamin, das stets bei Erkältungen und anderen Infekten zum Einsatz kommt. Wichtig wäre jedoch, dass das Vitamin schon vorab regelmässig genommen wird, damit der Vitamin-C-Spiegel entsprechend hoch ist, und nicht erst, wenn es zu Symptomen kommt.
Nichtsdestotrotz kann Vitamin C in vielen Fällen die Symptomatik von grippalen Infekten bessern und ihre Dauer verkürzen, wenn es sofort bei den ersten Symptomen in ausreichend hohen Dosen eingenommen wird. Denn Vitamin C stärkt das Immunsystem, beschleunigt die Aktivität der Killerzellen, reduziert die Virenvermehrung, wirkt entzündungshemmend und antioxidativ (Viren verursachen oxidativen Stress) und steigert die Interferonbildung. Interferone sind körpereigene Proteine und Mitarbeiter im Immunsystem. Sie stimulieren das Immunsystem und wirken antiviral sowie krebshemmend ( 4 ).
Weitere Informationen dazu, wie genau Vitamin C bei Virusinfekten helfen kann und wie Vitamin C sogar intravenös bei Covid-19 eingesetzt werden kann, beschreiben wir in unserem Artikel über die Wirkung von Vitamin C gegen Viren.
Vitamin D3
Bekannt ist auch, dass Vitamin D3 bei Covid-19 und allen anderen Infekten, ja bei allen Erkrankungen enorm wichtig ist, um Heilprozesse zu ermöglichen bzw. um der Krankheit wirksam vorzubeugen. Dabei geht es jedoch auch hier – wie schon beim Zink – nicht darum, möglichst riesige Dosen einzunehmen, sondern darum, möglichst schnell einen gesunden Vitamin-D-Spiegel zu erreichen und so einen Mangel zu verhindern.
Dr. Margolin weist darauf hin, dass gerade die Lockdowns zu einer Verschärfung des sowieso schon verbreiteten Vitamin-D-Mangels beitrugen. Denn man ging noch weniger raus als je zuvor und konnte somit auch keine Sonne tanken, die andernfalls zur Vitamin-D-Eigensynthese in der Haut geführt hätte.
Verschiedene Studien haben längst gezeigt, dass Vitamin D3 das Risiko für Atemwegsinfekte senkt und eine wichtige Rolle im Immunsystem spielt (was bedeutet, dass das Immunsystem bei einem Vitamin-D-Mangel weniger leistungsfähig ist und die Anfälligkeit für Covid-19 u. a. steigt). Ausführliche Informationen dazu lesen Sie in unserem Artikel Warum Vitamin D bei erhöhter Infektionsgefahr so wichtig ist.
Vitamin E
Vitamin E ist ein weiterer Bestandteil von Dr. Margolins Core Supplement. Vitamin E ist – wie Vitamin C – ein bekanntes Antioxidans, das oxidativen Stress lindert. Auch Vitamin E stärkt die Immunfunktionen und reduziert das Infektrisiko (besonders bei älteren Menschen). Die Funktion der Abwehrzellen wird dank Vitamin E verbessert und ihre Zellteilungsrate erhöht. Zudem beeinflusst Vitamin E die Aktivität der Fresszellen und Killerzellen, so dass der jeweilige Mensch nun besser gerüstet ist, wenn Viren oder andere Erreger im Körper eintreffen.
Vitamin E ist in grossen Mengen in manchen Speiseölen und Nüssen und Kernen enthalten. In unserem Artikel über Vitamin E erklären wir, wie Sie mit der Ernährung viel Vitamin E zu sich nehmen können (ca. 17 mg bzw. 25 IE). Allerdings werden im Core Supplement höhere, also therapeutische Vitamin-E-Mengen eingesetzt, die man mit der Ernährung kaum erreichen kann.
*Hier finden Sie Vitamin E mit 600 IE pro Kapsel (Achtung: Diese Kapseln sind nicht vegan! Vegane Vitamin-E-Kapseln gibt es z. B. von sunday.de).
L-Lysin
L-Lysin ist eine essentielle Aminosäure, die schon sehr lange für ihre antivirale Wirkung beim Lippenherpes bekannt ist. Sie hemmt die Vervielfältigung des Herpes simplex Virus (HSV) und verkürzt die Dauer bei einer Lippenherpesinfektion ( 5 ). Daher enthalten natürliche Behandlungsprotokolle zur Linderung des Lippenherpes häufig auch L-Lysin-haltige Lippencremes und/oder L-Lysin als Nahrungsergänzung in Kapselform.
L-Lysin lässt den Spiegel mancher Abwehrzellen steigen und verbessert die Zinkaufnahme aus dem Darm. Ein erhöhter Zinkspiegel führt dann wieder dazu, dass Zink entsprechend positiv wirken kann (siehe oben). Allerdings fördert L-Lysin nicht nur die Zinkaufnahme, sondern die Aufnahme anderer Mineralstoffe genauso. Denken Sie daran, falls Sie noch andere Mineralstoffpräparate nehmen, die Sie während der L-Lysin-Einnahme auch geringer dosieren könnten, um eine Überdosis zu vermeiden.
Zusätzliche Mittel und Massnahmen
Die Teilnehmer an Dr. Margolins Studie sollten das Core Supplement nach Möglichkeit mit noch einem oder mehreren weiteren Mitteln ergänzen:
Kupfer in Form von Kupferorotat oder Kupferbisglycinat, um evtl. doch einem möglichen zinkbedingten Kupfermangel vorzubeugen
Wurzelextrakt aus dem sichelförmigen (auch sichelblättrigen) Hasenohr (Bupleurum falcatum) für Patienten, die an Vorerkrankungen der Lungen und Atemwege leiden (zusätzlich zu ihren Medikamenten). Das sichelförmige Hasenohr ist ein in Mitteleuropa heimischer Doldenblütler und wird traditionell u. a. bei fiebrigen und/oder entzündlichen Erkrankungen verordnet. Zu den Hauptwirkstoffen zählen die Saikosaponine, die entzündungshemmend, antibakteriell, immunmodulierend, leberschützend, beruhigend und antiallergisch wirken. In der Traditionell Chinesischen Medizin TCM wird das Hasenohr bei Infektionen der Atemwege, bei Grippe, Bronchitis und Lungenentzündung eingesetzt. Sie können einen fertigen Extrakt kaufen oder aber aus der Hasenohrwurzel selbst eine Tinktur herstellen, wie wir es hier erklären: Tinkturen selber machen.
Zusätzlich sollten die Patienten gesund leben, was bedeutet ihre Ernährung gesund gestalten und für regelmässige Bewegung sorgen. Sportliche Aktivitäten sollten einerseits der Entspannung dienen, andererseits der Kräftigung des Körpers und sie sollten ausserdem – gerade im Hinblick auf Covid-19 – die Lungenfunktion und Lungengesundheit erhalten bzw. stärken, so dass immer auch auf die richtige Atmung geachtet werden sollte.
Die Studie mit rezeptfreien Mitteln zur Covid-Prävention
Die Studie mit den rezeptfreien Mitteln zur Covid-Prävention dauerte 20 Wochen lang. 113 Personen (104 Patienten und 9 Mitarbeiter) nahmen teil.
53 Patienten nahmen das Core-Supplement wie im übernächsten Abschnitt erklärt.
60 Patienten nahmen es nicht bzw. nur vereinzelte Nahrungsergänzungen, z. B. nur Vitamin C oder nur Vitamin D3 und dienten als Kontrollgruppe.
Die Patienten erfüllten alle dieselben Voraussetzungen, waren zum Studienbeginn frei von grippeähnlichen Symptomen und waren in derselben Altersgruppe (durchschnittlich 59). Auch litten sie an denselben Vorerkrankungen wie z. B. an Bluthochdruck, Diabetes oder der koronaren Herzkrankheit (KHK).
Rezeptfreie Mittel schützen vor Ansteckung
Nach 5 Wochen waren noch alle in der Supplement-Gruppe gesund, während in der Kontrollgruppe 6 Covid-19 oder zumindest grippeähnliche Symptome hatten.
Nach 20 Wochen waren in der Supplement-Gruppe 2 Leute erkrankt, beide hatten nur einen grippalen Infekt mit mildem Verlauf, keine Covid-19. In der Kontrollgruppe waren es mittlerweile 12, darunter milde, moderate, aber auch schwere Verläufe. 9 davon hatten Covid-19. Die übrigen 3 hatten grippale Infekte.
Interessant war, dass von den 12 Erkrankten aus der Kontrollgruppe 4 Teilnehmer Vitamin C genommen hatten (500 – 1000 mg täglich – sonst nichts). 3 weitere hatten Vitamin D3 eingenommen (1000 – 2000 IE täglich – sonst nichts). Das bedeutet, dass es ausserordentlich wichtig ist, sich nicht auf eine Nahrungsergänzung allein zu verlassen, sondern möglichst sinnvolle Kombinationen einzunehmen, darunter in jedem Falle Zink und Zink-Ionophore.
Tagesdosis der rezeptfreien Mittel zur Vorbeugung
Die Tagesdosis der einzelnen rezeptfreien Mittel im Core Supplement sah zur Vorbeugung folgendermassen aus:
25 mg Zink
10 Tropfen Quina ™ (durchschnittlich, wobei der Chinarindenextrakt eingeschlichen werden sollte. Dazu startet man mit 1 Tropfen und steigert sich bis zu einer täglichen Dosis von 8 bis 16 Tropfen, die dann auf zwei Einzeldosen aufgeteilt wird (zweimal je 4 bis 8 Tropfen). Hier erhalten Sie Quina™
400 mg Quercetin
1000 mg Vitamin C
1000 IE (25 μg) Vitamin D3
400 IE Vitamin E
500 mg L-Lysin
Das Core Supplement wurde über den gesamten Studienzeitraum eingenommen und auch darüber hinaus. Auch eine zeitlich begrenzte Einnahme ist denkbar, z. B. immer dann, wenn die Ansteckungsgefahr z. B. in der kalten Jahreszeit wieder steigt
Tagesdosis der rezeptfreien Mittel bei Erkrankung (im Frühstadium)
Wenn sich erste grippeähnliche Symptome zeigen, dann wird in milden bis moderaten Verlaufsfällen die oben genannte Tagesdosis verdoppelt. Am zweiten Tag beginnt man dann mit einer weiteren Steigerung der Zinkdosis. Innerhalb von zwei bis drei Tagen sollte man 200 mg erreicht haben – je nach Verträglichkeit. Bei der doppelten Dosis und der erhöhten Zinkdosis bleibt man 1 bis 5 Tage oder so lange, bis sich die Symptome bessern. Dann geht man wieder zur vorbeugenden Tagesdosis über.
Selbstverständlich sollten Sie im Krankheitsfall Ihren Arzt zu Rate ziehen, der dann – so wie es auch Dr. Margolin mit seinen betroffenen Patienten machte – ganz nach Bedarf Medikamente verschreiben wird.
Quellen:
(1) Margolin L, Luchins J, Margolin D, Margolin M, Lefkowitz S. 20-Week Study of Clinical Outcomes of Over-the-Counter COVID-19 Prophylaxis and Treatment. J Evid Based Integr Med. 2021;26:2515690X211026193. doi:10.1177/2515690X211026193
(2) Institut für Medizinische Virologie und Epidemiologie der Viruskrankheiten, Prof. Dr. Michael Schindler, Chinin als mögliche Therapieoption bei COVID-19, Aktuell in der Fachzeitschrift Viruses publiziert, 21.4.2021
(3) Große M, Ruetalo N, Layer M, et al. Quinine Inhibits Infection of Human Cell Lines with SARS-CoV-2. Viruses. 2021;13(4):647. Published 2021 Apr 9. doi:10.3390/v13040647
(4) Hemilä H, Chalker E. Vitamin C for preventing and treating the common cold. Cochrane Database Syst Rev. 2013;2013(1):CD000980. Published 2013 Jan 31. doi:10.1002/14651858.CD000980.pub4
(5) Singh BB, Udani J, Vinjamury SP, Der-Martirosian C, Gandhi S, Khorsan R, Nanjegowda D, Singh V. Safety and effectiveness of an L-lysine, zinc, and herbal-based product on the treatment of facial and circumoral herpes. Altern Med Rev. 2005 Jun;10(2):123-7. PMID: 15989381.
(6) Duncan A, Yacoubian C, Watson N, Morrison I. The risk of copper deficiency in patients prescribed zinc supplements. J Clin Pathol. 2015 Sep;68(9):723-5. doi: 10.1136/jclinpath-2014-202837. Epub 2015 Jun 17. PMID: 26085547.
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/gesundheit/covid-19/covid-19-nahrungsergaenzung
Umckaloabo bei Covid-19
Auch in der Pflanzenheilkunde ausserhalb Südafrikas werden Präparate aus Umckaloabo schon seit vielen Jahren bei Erkältungen und Bronchitis eingenommen. Für die Anwendung bei akuter Bronchitis liegt (für manche Umckaloabo-Präparate) sogar eine Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte BfArM vor. Die Pflanze scheint somit ein mögliches Therapeutikum für Atemwegserkrankungen mit Lungenbeteiligung zu sein, wie Grippe, Erkältungen und vielleicht auch Covid-19.
Als Hauptwirkstoff in der Kap-Pelargonie gilt das Umckalin, das zur Gruppe der Cumarine zählt. Auch ist die Pflanze mit einem Anteil von 9 Prozent reich an Gerbstoffen.
Allerdings ist nicht geklärt, welcher der typischen Wirkstoffe in Umckaloabo für die Heilwirkung verantwortlich ist, so dass man davon ausgeht, dass es gar nicht ein einzelner Stoff ist, sondern das Zusammenspiel aller oder zumindest einiger der enthaltenen Substanzen.
Verschiedene randomisierte und placebokontrollierte Doppelblindstudien zeigten, dass Umckaloabo (und zwar der aus Umckaloabo hergestellte Spezialextrakt EPs 7630) bei akuter Bronchitis helfen kann ( 6, 7, 8, 9, 10) sowie bei Nasennebenhöhlenentzündung ( 11 ), Erkältungen (12, 13, 14) und Mandelentzündungen ( 15 ) hilfreich sein könnte.
Die heilenden und präventiven Eigenschaften von Umckaloabo sind zusammengefasst die folgenden (1):
Antibakteriell (auch bei manchen bereits multiresistenten Bakterien, wie manchen Staphylococcus-aureus-Stämmen)
Antiviral
Antimykotisch (wirksam gegen Pilze)
Zellschützend
Aktiviert das Immunsystem (z. B. zur Bildung von Interferon, einem antiviralen Botenstoff, der von den Immunzellen gebildet wird)
Steigert die Zilienschlag-Frequenz, was zu einem verstärkten Schutz der Atemwege und Lunge führt (siehe folgender Absatz)
Anlässlich der nicht mehr enden wollenden Pandemie erschien im Oktober 2021 eine Studie, in der man Umckaloabo und seine Wirkung auf verschiedene Coronaviren (SARS-CoV-2, MERS-CoV, SARS-CoV) untersucht hatte ( 2 ). Beteiligt waren u. a. Forscher des Instituts für Virologie an der Charité in Berlin und des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung in Braunschweig.
In ihrer Einleitung schrieben die Wissenschaftler, dass ein ideales Mittel gegen Covid-19 sowohl die Viruslast verringern als auch die durch die Infektion ausgelöste Entzündung eindämmen sollte. Umckaloabo kann beides, zumindest laut der vorliegenden Studien bei manchen Virusinfekten der oberen Atemwege. Hier hilft das Mittel schwere Verläufe zu vermeiden und die Krankheitsdauer zu reduzieren. Es könnte daher ein potentielles Mittel zur unterstützenden Covid-Therapie und -Prävention sein.
Umckaloabo lässt Viren nicht in die Zellen
Die Forscher gaben nun den Kap-Pelargonien-Extrakt zu menschlichen Lungenzellen, die mit SARS-CoV-2 infiziert waren. Die Vermehrung des Virus konnte wirksam gehemmt werden, ja, es war sogar so, dass die Viren gar nicht erst in die Zellen gelangen konnten, wenn diese vor der Infektion mit Umckaloabo behandelt wurden – und zwar in einer nicht-toxischen Dosis.
Was bedeutet „nicht-toxisch“? Bei Versuchen im Reagenzglas (in-vitro) kommen oft so hohe Dosierungen zum Einsatz, dass sie für den Menschen giftig (toxisch) wären, wenn er sie einnehmen würde. Daher gilt es als vielversprechend, wenn ein Stoff im Reaganzglas auch schon in solchen Dosen wirksam ist, die man einem Menschen verabreichen kann, ohne negative Auswirkungen befürchten zu müssen.
Umckaloabo reduziert auch gefährliche Virusvarianten
Umckaloabo konnte auch die Menge an Virus-RNA in den Lungenzellen reduzieren, wenn es sich um sog. besorgniserregende Virusvarianten (VOCs = Variants of Concern) handelt, wie Alpha oder Beta, was auf ein breites Wirkspektrum hinweist und auch auf einen Schutz vor möglichen weiteren Varianten, die noch in der Zukunft auftauchen könnten.
Zusätzlich entzündungshemmende Wirkung
Gleichzeitig zeigte sich eine regulierende Wirkung auf das Immunsystem, was sich auf eine mögliche Entstehung eines Zytokinsturms positiv auswirken könnte. Der Umckaloabo-Extrakt konnte 48 Stunden nach der Infektion entzündungsfördernde Gene herunterregulieren (inaktivieren) und entzündungshemmende Gene hochregulieren (aktivieren).
Umckaloabo zur Therapie oder Prävention von Covid-19 nehmen?
Zwei Dinge sind bei der Beurteilung der Studie zu berücksichtigen:
Klinische Studien liegen dazu noch nicht vor, so dass noch nicht geklärt ist, ob Umckaloabo auch tatsächlich beim Menschen einer Covid-19-Erkrankung vorbeugen bzw. eine solche lindern kann.
Es wirkten an der Studie auch Wissenschaftler der Forschungsabteilung der Firma Schwabe mit (Hersteller der Umckaloabo-Präparate), der auch zu den Sponsoren der Studie zählte. Dies ist jedoch nichts Besonderes in der Medizin. Die meisten Studien werden direkt von der Pharmaindustrie in Auftrag gegeben – andernfalls erhalten sie keine Zulassung für ihre jeweiligen Präparate als Arzneimittel.
Umckaloabo-Präparate sind unserer Ansicht nach ein Versuch wert und könnten in die Therapie und Prävention von Covid-19 integriert werden – zumal das Nebenwirkungsrisiko (siehe unten) gering ist. Wir würden sofort bei den ersten Anzeichen eines Atemwegsinfekts (natürlich in Absprache mit dem Arzt!) Umckaloabo einnehmen. Die Einnahme sollte nicht länger als 3 Wochen dauern – auch dann nicht, wenn Sie das Mittel präventiv einnehmen möchten.
Selbstverständlich ist Umckaloabo auch nicht die einzige präventive Massnahme, die in Zeiten erhöhter Infektionsgefahr zum Einsatz kommen können. An erster Stelle sollten Massnahmen stehen, die das Immunsystem stärken. Neben der richtigen Ernährung und Lebensweise (Sport, Entspannung) zählen dazu auch ausgewählte Vitalstoffe, z. B. Zink, Vitamin D und Vitamin C, das gegen Viren wirkt und sogar die Zeit auf der Intensivstation verkürzt.
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/krankheiten/infektionskrankheiten/grippe-erkaeltung/umckaloabo
Warum es eine Immunität gegen SARS-CoV2 gab und gibt
Impfstoffe, die somit mitten in einer Pandemie entwickelt werden, sind keine ideale Präventionsmassnahme. Eine ideale Prävention wäre hingegen eine Massnahme, die dafür sorgt, dass die Bevölkerung langfristig gar nicht mehr für Pandemien der erlebten Art anfällig ist. Dabei gilt zu berücksichtigen, dass in der aktuellen Pandemie nicht einmal die gesamte Bevölkerung betroffen war, sondern „nur“ bestimmte Personengruppen.
Das liegt daran, dass das Virus – im Gegensatz zu dem, was uns hochkarätige Virologen prophezeit hatten – eben doch nicht neuartig war. Man hatte uns gesagt, es gäbe keine Immunität gegen das Virus. Das aber war falsch. Denn bekanntlich erlebten die meisten positiv Getesteten (vorausgesetzt das Testergebnis war korrekt) entweder einen milden Verlauf oder aber sie blieben gleich ganz symptomlos. Diese Menschen waren eindeutig immun! Hätte es keine Immunität gegeben, hätte jeder, der mit dem Virus Kontakt hatte, schwerste Symptome erlebt und die Weltbevölkerung wäre dramatisch geschrumpft. Das aber war nicht der Fall. Ja, Kinder erkrankten so gut wie gar nicht.
Warum SARS-CoV2 kein neuartiges Virus ist
Studien zeigten sodann auch, dass Menschen, die mit SARS-CoV2 Kontakt hatten (ob über eine Infektion oder die Erstimpfung), kaum Antikörper im Blut hatten, die für einen ersten Virenkontakt typisch gewesen wären (IgM). Nein, sie hatten Antikörper im Blut, die zeigten, dass der Körper diese Art von Viren bereits kannte und bei deren Eintreffen im Körper nach einer gespeicherten Vorlage (Immungedächtnis) rasch neue Antikörper bildete. Diese Antikörper (IgA und IgG) sind Antikörper, die beim wiederholten Eintreffen eines Krankheitserregers auftauchen (6, 7, 8). Daher der symptomlose oder milde bzw. nicht lebensbedrohliche Verlauf. Es handelte sich also um ein für das Immunsystem der meisten Menschen NICHT neuartiges Virus. Die meisten Menschen hatten und haben somit ein Immunsystem, das stark genug ist, sie zu schützen.
Warum es dennoch schwere Verläufe und Todesfälle gab
Dennoch gab es zweifelsohne auch lebensbedrohliche Verläufe und Verläufe, die tödlich endeten. Was war bei diesen Menschen anders, dass sie so schwer erkrankten? Die Centers for Disease Control and Prevention (amerikanische Seuchenschutzbehörde) veröffentlichte auf ihrer Seite eine Studie vom Juli 2021 (1), in der man die Daten von 863 US-Kliniken aus dem Zeitraum März 2020 bis März 2021 auswertete.
Es zeigte sich dabei, dass von über 540.000 Covid-19-Patienten (18 Jahre aufwärts, Durchschnittsalter 66), die aufgrund eines schweren Verlaufs in die Klinik mussten, 94,4 % an mindestens einer Vorerkrankung litten. Die vier häufigsten Vorerkrankungen waren Bluthochdruck (50 % der Patienten), Fettstoffwechselstörungen (50 % der Patienten), Übergewicht (33 % der Patienten) und koronare Arteriosklerose oder andere Herzkrankheiten (24,9 %).
Weitere Vorerkrankungen, die das Risiko für einen schweren bzw. tödlichen Verlauf erhöhten, waren chronisches Nierenversagen (Sterberisiko stieg um 21 %), Demenzen und COPD (jeweils um 18 %), und Herzkrankheiten (Arteriosklerose des Herzens) (um 14 %). Selbst eine Schilddrüsenunterfunktion erhöhte das Sterberisiko noch um 4 %.
In der jüngeren Patientenaltersgruppe von 18 bis 39 waren es insbesondere Bluthochdruck und Asthma, die zu einem höheren Risiko für einen schweren Verlauf führten.
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/gesundheit/covid-19/covid-19-praevention
So stärken Sie Ihr Immunsystem
Mit einem starken Immunsystem kann Ihnen nichts passieren. Denn Krankheiten können immer nur dann entstehen, wenn das Immunsystem Schwachstellen aufweist. Für Ihr Immunsystem können Sie selbst sehr viel tun. Wir stellen Massnahmen vor, mit denen Sie Ihr Immunsystem ganz enorm stärken können.
Interessant ist, dass es aus Sicht der Schulmedizin offiziell nur eine einzige Massnahme geben soll, die in der Lage ist, das Immunsystem zu stärken: Impfungen !